Das Anliegen

Angeklagt ist Deutschland – Ein Justizskandal


Das Anliegen

Die Erfahrungen von Gila Seidl mit der deutschen Justiz sind eine Mahnung gegen das Wegschauen und eine Mahnung aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen. Denn gerade die nicht entnazifizierte und renazifizierte bundesdeutsche Justiz pflegt in fataler Weise einen Unfehlbarkeitskult, der vor dem Hintergrund der ungesühnten Verbrechen der NS-Justiz eine Gefährdung des Rechtsstaates darstellt.
Gila Seidl hat große Zivilcourage und ein hohes Maß an Verfassungstreue aufgebracht, um sich gegen die allgegenwärtigen Missstände in der deutschen Justiz zur Wehr zu setzen, unter denen jeder Bürger leiden könnte, der vor Gericht Rechtsschutz erhofft. Die Missstände in der deutschen Justiz haben jedoch ein Ausmaß angenommen, dass Anlass zur Sorge besteht, dass diese Missstände die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland gefährden. Gila Seidl kritisiert deutliche Parallelen zwischen der Willkür-Justiz der NS-Diktatur und der Justiz der Bundesrepublik Deutschland und warnt schließlich vor einem schleichenden Wandel des demokratischen Gesetzesstaates der Mütter und Väter des Grundgesetzes zur Richterdiktatur.

Unsere Betroffenheitspolitiker beschränken sich auf Sonntagsreden und schauen auch im Falle von Gila Seidl weg.


© 2010

%d Bloggern gefällt das: